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Lesung

Weihnachtliche Lesung mit Burkhard Jahn

Lesung · Leinebergland
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  • Foto: CC BY, Region Leinebergland e. V.
Sonntag
18.12.
18:00–20:00 Uhr

Mit Burkhard Jahn kommt ein Urenkel des Firmengründers des Fagus-Werk zurück nach Alfeld, denn die Mutter von Burkhard Jahn, Jutta Jahn, war eine geborene Benscheidt.

Für ihn persönlich war das Fagus-Werk in seiner Kindheit schlicht „Opas Fabrik“.

Nach dem Abitur in Alfeld und dem Studium in Hamburg führte ihn sein Weg lange Zeit von seiner Heimatstadt weg. Gleichwohl blieb über die vielen Jahre immer eine Verbindung bestehen zu Schulfreundinnen und Schulfreunden, zur Mutter, die erst im Mai 2021 fast hundertjährig starb; und zur Familie Greten, zu Ernst Greten im Besonderen.

Am 18. Dezember tritt der langjährige Schauspieler, Regisseur und Autor Burkhard Jahn nun erstmals im Fagus-Werk auf. Im Rahmen seiner weihnachtlichen Lesung für Erwachsene wird er am 4. Advent Weihnachtliches aus großer Literatur von Oscar Wilde, von Hans Christian Andersen sowie Geschichten von ihm selbst vortragen. Diese werden ergänzt von höchst Amüsantem aus seinen persönlichen Erfahrungen als Theatermann und Schriftsteller.

In den Jahrzehnten zuvor wechselten sich feste Engagements mit Arbeiten auf dem freien Markt ab, mit Gastspiel-Monaten in Hannover in großen Rollen zwischen 1981 und 1991, mit der Leitung eines Sommerfestivals im Saarland mit großen Schauspiel-Eigenproduktionen, mit Tourneen als Schauspieler. Bis Burkhard Jahn dann nach verschiedenen Engagements u.a. am Schauspielhaus Bochum, am Staatstheater Saarbrücken, an den Bühnen der Stadt Bonn, an der Komödie in Frankfurt am Main und an den Hamburger Kammerspielen ab 1995 durchweg in der Schweiz wohnte. Hier leitete er nicht nur jahrelang den künstlerischen Betrieb des seinerzeit erfolgreichsten Schweizer Musicals „Space Dream“, sondern ebenso die Proben für dasselbe Stück in Berlin im Musicaltheater auf dem Tempelhofer Flughafen. Hinzu kam die Arbeit als Sprecher bei 3sat und dem Schweizer Fernsehen in vielen Dokumentarfilmen und Magazinbeiträgen. Ein Leben, das bestimmt war von stetigem Switchen zwischen dem Spielen großer Rollen wie „Hamlet“ und „Oedipus“, zwischen Komödienhauptrollen und Klassikern der Moderne, zwischen der Arbeit als Theaterleiter und Regisseur. Hier sei u.a. die Inszenierung der Uraufführung einer modernen Oper beim von Gidon Kremer geleiteten Basler Musikfestival „Les Muséiques“ in der beeindruckenden Atmosphäre des Tinguely-Museums zu nennen, - von Tele Basel aufgezeichnet und mehrfach ausgestrahlt.

Ein Leben zwischen „ernster“ Kunst und vermeintlich „oberflächlicher Unterhaltung“. Die Regiearbeit galt sowohl Klassikern als auch der „Dreigroschenoper“ in der spektakulären Kulisse der ehemaligen Cristallerie von Villeroy und Boch in Wadgassen bei Saarbrücken. Die Künstlerische Leitung des dortigen Sommerfestivals war verbunden mit auch überregional vielbeachteten Inszenierungen.

Und immer war Burkhard Jahn auch Autor. Wobei umfangreichere Veröffentlichungen erst begannen, nachdem eine seltene Krankheit die Karriere als Schauspieler und Regisseur beenden musste. In all den Jahrzehnten nahm stets - einmal mehr einmal weniger – die Literatur großen Raum in der künstlerischen Arbeit ein. Reine „Brotarbeit“ bei Werbefilm-Firmen als Drehbuchautor, Texter und Mitabeiter in diversen Funktionen in Hannover wie später in Zürich im Laufe der Jahre seien nicht verschwiegen. Immer wieder dazu feuilletonistische Arbeiten wie Buch-Rezensionen u.a. für die Zürcher „Weltwoche“. Bis dann eine so schwerwiegende wie extrem seltene Krankheit zu einer Gehbehinderung wechselnder Intensität führte. Seither blieben von der vielseitigen Arbeit, zu der auch einige, wenn auch aus heutiger Sicht viel zu wenige Fernsehrollen gehörten, einerseits Lesungs- und Rezitationsabende, die in ihrer Intensität und Ambition ein Äquivalent zur einstigen Arbeit als Schauspieler und Regisseur darstellen - und andererseits - endlich - die Konzentration auf die Arbeit als Schriftsteller mit deutlich verspätetem Roman-Debut: „Der Weg an der Sarca“. Daneben zwei Büchern mit Dichtung, viele Publikationen wie Vorworte zu Büchern u.a. von Hugo v. Hofmannsthal und Veröffentlichung von Erzählungen und Geschichten.

Aktuell arbeitet Burkhard Jahn an seinem zweiten Roman.

www.fagus-werk.com/de/events-news

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise mit der Bahn bis Alfeld (Leine).

Alfeld (Leine) liegt verkehrsgünstig an der Nord-Süd-Hauptstrecke der Bahn. Die Züge der Deutschen Bahn AG und der Metronom Eisenbahngesellschaft mbH ermöglichen eine stündliche An- und Abreise nach und von Alfeld (Leine).

Das Fagus Werk ist fußläufig in 10 Minuten vom Bahnhof zu erreichen.

Weitere Informationen und Beratung zu den Angeboten des ÖPNV und des Nahverkehrs erhalten Sie unter www.leinebergland-mobilitaet.de

Anfahrt

Aus Richtung Hannover:

Das Fagus-Werk ist aus Richtung Norden über die Bundesstraße 3 (B3) zu erreichen. Folgen Sie der B3 bis zur Ausfahrt Alfeld/Freden und fahren Sie anschließend ca. 400 m die Hannoversche Straße entlang bis zum Fagus-Werk.

Aus Richtung Göttingen:

Das Fagus-Werk ist aus Richtung Süden über die Autobahn 7 (A7) und die Bundesstraße 3 (B3) erreichbar. Folgen Sie der A7 bis zur Ausfahrt Northeim-Nord (69). Fahren Sie anschließend weiter auf der B3 in Richtung Northeim/Alfeld/Einbeck/Hameln. Fahren Sie anschließend über die Göttinger Straße und Hannoversche Straße bis zum Fagus-Werk. 

 

Parken

Kostenfreie Parkplätze sind auf dem Werksgelände vorhanden.

Koordinaten

DD
51.983645, 9.809761
GMS
51°59'01.1"N 9°48'35.1"E
UTM
32U 555610 5759528
w3w 
///angeliefert.auferlegt.anmutete
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ort/Treffpunkt

Tagungszentrum Unesco-Welterbe Fagus Werk
Hannoversche Straße 58
31061 Alfeld (Leine)

Preise

ab 10,00 €

Veranstalter

UNESCO-Welterbe Fagus-Werk
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